Start mit den Ursprüngen von Christentum und Judentum
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e. V., der vhs Löhne hat die vhs im Kreis Herford die „Geschichte des Antisemitismus“ als Reihe konzipiert.
Zu Beginn der sieben Online-Veranstaltungen wird zunächst die Entstehung des Judentums und des Christentums erläutert. Auch geht es darum, welche Folgen es hatte, als das Christentum zu einer Staatsreligion wurde, wie die Krisen des Mittelalters und die Einführung der Eucharistie dazu beitrugen, dass die Juden immer stärker dämonisiert wurden.
Warum gerade die Epoche der Aufklärung theoretische Grundlagen für das Phänomen des Antisemitismus legte, ist ein weiterer Aspekt der Reihe. Im 19. und 20. Jahrhundert verstanden sich viele Juden als deutsche Patrioten und sahen sich dennoch zunehmender antisemitischer Stimmung ausgesetzt. Diese fand ihren grausamen Gipfel im Nationalsozialismus unter Adolf Hitler.
Nicht erst die Reaktionen nach dem 7. Oktober 2023, dem Überfall der Hamas auf den Süden Israels, zeigen: Antijüdische Einstellungen sind auch in unseren Tagen weit verbreitet. Mehr noch: der Antisemitismus versteckt sich nicht mehr, er verbindet von radikalen Rechten, Muslimen, linken Aktivisten viele unterschiedliche Gruppierungen.