Wie kann politische Bildung Menschen dazu befähigen, sich einzumischen, Haltung zu zeigen und miteinander im Gespräch zu bleiben? Darüber sprechen Dr. Marie Batzel, Leiterin der Kölner VHS, und Homaira Mansury, Fachbereichsleiterin Politische Bildung, in einem aktuellen Interview auf EPALE, der europäischen Plattform für Erwachsenenbildung.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Volkshochschulen Demokratie nicht nur durch Wissensvermittlung stärken, sondern auch Räume schaffen können, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen und Selbstwirksamkeit erfahren. Als Beispiel stellen Batzel und Mansury die Veranstaltungsreihe „Stimme erheben – Widerstand zeigen: Dein Einsatz für Menschenrechte und Demokratie“ (www.koelner-vhs.de/stimme-erheben) vor.
Die Reihe wurde 2024 initiiert und findet 2026 zum dritten Mal statt.
Gemeinsam mit der Partnerschaft für Demokratie/AWO Köln, Amnesty Köln und der Initiative Menschenrechtsstadt Köln bietet die Kölner VHS unterschiedliche Formate an, die Wissen vermitteln und zugleich konkrete Möglichkeiten eröffnen, demokratisches Handeln einzuüben. Dazu gehören unter anderem Argumentationstrainings gegen Vorurteile und Demokratiefeindlichkeit sowie weitere dialog- und handlungsorientierte Angebote.
Im Interview erläutern Batzel und Mansury, warum politische Bildung aus ihrer Sicht eine dauerhafte Aufgabe ist und welche Rolle Vernetzung, Dialog und die Zusammenarbeit mit Partner*innen dabei spielen.
Zum Interview auf EPALE:
„Die Menschen wieder in den Dialog bringen“
Zur Veranstaltungsreihe der Kölner VHS:
„Stimme erheben – Widerstand zeigen: Dein Einsatz für Menschenrechte und Demokratie“