Erfolgreiche Fachtagung der vhs Köln zu „KI und Demokratie“

„KI und Demokratie – Weiterbildung für eine inklusive politische Teilhabe“

Welche Veränderungen bewirkt Künstliche Intelligenz für die politische Öffentlichkeit und Teilhabe? Welche Chancen und Herausforderungen entstehen dadurch für mehr Inklusion – und welche Anforderungen ergeben sich für eine zeitgemäße Weiterbildung?
Diese Fragen behandelte die Fachtagung „KI und Demokratie – Weiterbildung für eine inklusive politische Teilhabe“ im Forum der Volkshochschule Köln.

Die Veranstaltung war ein zentraler Höhepunkt des Innovationsprojekts „Künstliche Intelligenz, Demokratie und Inklusion (KIDI)“, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Nach der Begrüßung durch Dr. Marie Batzel, Amtsleiterin der Kölner VHS, diskutierten rund 70 Fachleute aus Bildung, Politik und Zivilgesellschaft, wie KI die Erwachsenenbildung und die demokratische Teilhabe verändern wird. In zwei Keynotes gaben Dr. Carina Weinmann (HHU Düsseldorf) und Dr. Lutz Goertz (mmb Institut Essen) Einblicke in Chancen für demokratische Diskussionskultur und inklusive Bildungsangebote. Moderiert von Kai Sterzenbach diskutierten beide anschließend mit Celia Sokolowsky (Landesverband der Volkshochschulen NRW) über die gesellschaftlichen und organisatorischen Dimensionen von KI in der Weiterbildung.

Am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden die Themen in Kleingruppen. Unter anderem ging es um die Rolle der Volkshochschulen in der Vermittlung von KI-Kompetenzen, um den Einsatz von KI in der Extremismusprävention, um barrierearme Methoden für die Vermittlung demokratischer Inhalte in einfacher Sprache (mit Erfahrungen aus dem PIKSL-Labor Köln) und um Strategien der Recherche vertrauenswürdiger Informationen mit Hilfe KI-gestützter Tools.

Zentrale Ergebnisse der Fachtagung:

KI wird die Angebotsstruktur, die Arbeitsweise der Bildungseinrichtungen und die Kompetenzprofile von Dozierenden nachhaltig verändern. Der Austausch in Bildungsnetzwerken ist unverzichtbar, um voneinander und miteinander zu lernen und neue Ansätze zu entwickeln. Praxisnahe Projekte wie KIDI sind entscheidend, um die Potenziale von KI gezielt nutzbar zu machen und Risiken zu minimieren. Besonders beim Thema Inklusion bestehen noch erhebliche Lücken – künftige Projekte sollten konsequent mit Betroffenen entwickelt und erprobt werden.

Zum Abschluss fasste Moderator Kai Sterzenbach die Diskussionsergebnisse zusammen und unterstrich, dass KI nicht nur eine technologische, sondern vor allem eine gesellschaftliche Herausforderung ist, der sich die Erwachsenenbildung aktiv stellen muss.

Die Tagung wurde in Kooperation mit dem Amt für Integration und Vielfalt der Stadt Köln, dem Landesverband der Volkshochschulen NRW, den Volkshochschulen Viersen und Krefeld sowie der Lernenden Region – Netzwerk Köln e.V. durchgeführt. Sie setzte wichtige Impulse für eine zukunftsorientierte und inklusive Weiterbildung.

Sie haben eine Meldung für uns?
Standort
Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Volkshochschule Köln Amt für Weiterbildung
Im MediaPark 7
50670 Köln
Diese Seite durchsuchen