Die vom Frauenhaus Rhein-Erftkreis e. V. konzipierte Wanderausstellung zeigt eindrücklich, dass Femizide keine Einzelfälle sind, sondern eine strukturelle Form geschlechtsspezifischer Gewalt darstellen. Sie macht sichtbar, was oft verdrängt wird. Jedes Jahr werden Frauen Opfer tödlicher Gewalt – allein weil sie Frauen sind.
Hinter den nüchternen Zahlen stehen Gesichter, Geschichten und Lebensträume, die auf grausame Weise beendet wurden. Mit dieser Ausstellung möchten wir gemeinsam ein Zeichen setzen: gegen Gewalt, für Solidarität und für eine Gesellschaft, in der Frauen frei und ohne Angst leben können.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der vhs besichtigt werden. Am 14. März fand zudem ein Demokratie-Frühstück in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Frechen statt.